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Für die Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl gibt es jetzt einen Termin. Das bestätigte Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Thüringer Landtag. Demnach steht als Datum der 30. November dieses Jahr fest. Ursprünglich war angedacht, die Einrichtung Ende des Jahres zu schließen. Voigt sprach von "menschenunwürdigen Zuständen" in Suhl und von der Belastung für Behörden und Bewohner in Suhl.
Mit mehr als 1.000 Bewohnern hatte es in der ehemaligen Kaserne auf dem Suhler Friedberg immer wieder Ärger, Polizeieinsätze und Kritik gegeben. Mittlerweile sind nach Angaben des Justizministerium die Zahlen der Bewohner erheblich zurückgegangen. Übergangsweise sollen Geflüchtete in Gera und Eisenberg untergebracht werden. Eisenberg soll 2028 schließen. Ein neuer Standort ist vom Ministerium noch nicht bekannt gegeben worden.
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